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Meine Fotoausrüstung im Laufe der Jahre

Seit 2002 fotografiere ich regelmässig Eisenbahnen. In dieser Zeit habe ich mehrmals den Fotoapparat gewechselt und die dazugehörige Ausrüstung. Unten stelle ich Ihnen meine Fotokameras der vergangenen Jahre in Wort und Bild vor.

Meine Fotokameras

Minolta Dynax 404si (analog) 2002 bis Ende 2006
Meine erste Spiegelreflexkamera, damals noch analog im traditionellen Kleinbildformat. Die Kamera war klein und leicht, und ich war enorm viel mit ihr unterwegs. Da ich mich mit den fotografischen Grundlagen erst sehr rudimentär auskannte, nutzte ich meistens das automatische Programm oder die Zeitautomatik.
Zu dieser Kamera kaufte ich ausserdem ein Zoom-Objektiv 75 bis 300mm f/4.5 - 5.6 und ein Reflex-Teleobjektiv 500mm, da ich mich damals neben der Eisenbahn auch der Tierfotografie widmete.
Sony Alpha 100 Anfang 2007 bis Herbst 2008
Dies war meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Der Wechsel von analog zu digital erfolgte bei mir eher spät, weil ich dieser neuen Technik anfänglich eher skeptisch gegenüber stand und weil Minolta den Einstieg ins digitale Zeitalter etwas verschlafen hatte. Und bei Minolta wollte ich eigentlich bleiben, um meine verschiedenen Objektive weiter nutzen zu können.
2006 übernahm schliesslich Sony die Spiegelreflexsparte von Minolta und so kaufte ich mir damals die neu erschienene Alpha 100, auf welche alle meine Minolta-Objektive passten. Bis heute ist sie eine meiner Lieblingskameras, mit ihr lernte ich so richtig die fotografischen Grundlagen und arbeitete enorm gerne mit ihr.
Sony Alpha 350 Herbst 2008 bis Ende 2009
Die nächste Spiegelreflexkamera von Sony leistete ich mir im Herbst 2008. Ich stieg vor allem der höheren Auflösung wegen um; während die Alpha 100 10 Megapixel hatte, bot die Alpha 350 14 MP, für die damalige Zeit für Amateur-DSLR's ein enorm hoher Wert. Ausserdem beherrschte diese Kamera Live-View, eine Funktion, die ich jedoch kaum nutzte. Auch für diese Kamera konnte ich meine Minolta-Objektive weiter verwenden.
Ich arbeitete zwar nur etwas mehr als ein Jahr mit diesem Modell, doch in dieser Zeit unternahm ich enorm viele Touren und meine Alpha 350 war immer dabei. Mit kaum einer anderen Digitalkamera habe ich so viele Bilder gemacht wie mit ihr.
Canon EOS 500D Anfang 2010 bis Herbst 2012
Achtung, Systemwechsel! Von Sony wechselte ich zu Canon. Warum? Bei den Sony-Kameras waren CCD-Sensoren verbaut und ich wollte nun mal Erfahrungen sammeln mit einer Kamera mit C-MOS-Sensor. Da ich bei Sony diesbezüglich kein passendes Produkt fand, suchte ich auch bei anderen Marken und entschied mich dann für dieses Canon-Produkt mit 15 MP, da es bei den Mittelklasse-DSLR's in verschiedenen Tests sehr gut abschnitt und das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut war.
Die Kamera war verhältnismässig kompakt und leicht und ich arbeitete fast drei Jahre mit ihr.
Nikon D600 Herbst 2012 bis heute
Achtung, schon wieder Systemwechsel! Die Canon EOS 500D entwickelte gegen Ende 2012 einen Defekt am Auslöser und ich schaute mich nach etwas Neuem um. Da ich von Canon keine hochwertigen Objektive besass, war ich nicht an diese Marke gebunden, und so stolperte ich zufällig über die D600, die Nikon kurz zuvor auf den Markt geschmissen hatte. Noch nie war eine Vollformat-Spiegelreflexkamera so preiswert zu haben und ich entschied mich schliesslich, das Produkt für gut CHF 2000 zu kaufen und mich auf das Abenteuer Vollformat einzulassen. Noch nie zuvor hatte ich so viel Geld für eine Fotokamera ausgegeben! Doch ich muss sagen, ich habe es nie bereut und mir inzwischen auch noch ein hochwertiges Zoom-Objektiv 24-70mm f/2.4 angeschafft sowie diverse Filter.

Sie sehen also, ich war in meiner bisherigen Amateur-Fotografen-Karriere nicht gerade Markentreu. Doch da ich mir mit Nikon nun erstmals eine etwas teurere Ausrüstung geleistet habe, denke ich doch, dass ich dieser Marke in Zukunft treu bleiben werde.
Etwas geschmerzt hat zwar anfänglich der Abschied von Sony, weil ich dadurch meine Minolta-Objektive nicht weiter verwenden konnte, aber da diese ohnehin mehr auf die Tierfotografie ausgelegt waren, die ich inzwischen aufgegeben habe, ist es für mich inzwischen nicht mehr tragisch. Ausserdem ruht meine Alpha 350 noch immer in einer Kommode; wenn ich also doch wieder mal eine hohe Brennweite brauche, kann ich das 500mm-Minolta-Objektiv dort drauf schrauben.
Der Ausflug zu Canon hat sich nur bedingt gelohnt. Zwar war ich mit der EOS 500D durchaus zufrieden; vor allem die Kompaktheit und das geringe Gewicht zeichnete diese Kamera aus. Aber das Kameragehäuse hat mir irgendwie nie so richtig zugesagt. Na ja, es ist Geschmacksache!
Der Start in die Vollformattechnik hingegen hat sich enorm gelohnt und ich denke, wer jemals durch den Sucher einer Vollformatkamera geschaut hat, will nicht mehr zurück zum APS-C-Format. So werde ich wohl in Zukunft nicht nur der Vollformatfotografie, sondern auch Nikon die Stange halten!
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